Ameisli-Jungschi Programm 2017-2 "Am Königshof"

Ameisli ist.. | Grosser Kindergarten - 3. Klasse

..einfach Spitze!
gemeinschaftlich - singen, spazieren, herumtollen, beten, Andacht 
kreativ - theäterle, basteln, zeichnen, malen, werken, tanzen, erzählen 
naturverbunden, Entdeckungen im Wald, Bauernhof, Blumenstrauss etc. 
abenteuerlich - Schatz suchen, einfache Knoten lernen, Geschichten hören 
sportlich - einfache Geländespiele, Staffetten, New Games 
hilfreich - 1. Hilfe, Geheimschriften lernen, Spuren lesen, Bahn-/ Busfahren und vieles mehr...

Neben einem abwechslungsreichen Programm steht für uns die Beziehung zu Kindern und Eltern im Vordergrund.

Jungschi heisst.. | 4.-6. Klasse

..frohe Gemeinschaft - Spass und Fun - Spannende Abenteuer - Natur pur - Themen erleben (wie: Indianer, Robin Hood, Höhlenbewohner, mit Paulus unterwegs, Dschungel, Goldgräber, Ritter, Asterix und Obelix, etc.). Die Andacht wo wir mehr über Jesus und die Bibel erfahren ist ein wichtiger bestandteil des Nachmittags.

jeden zweiten Samstag | 13:30 bis 16:45 | Kapelle Gallusstrasse 15| 9500 Wil

SOLA 2017

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Rückblick Ameisli- Jungschi Weekend 17.-18.09.2016

Claudia Wiedmer | Letztes Wochenende haben wir ein erlebnisreiches Weekend mit 18 Ameisli und Jungschärlern verbracht.
Die meiste Zeit steckten wir im Wald, kochten auf dem Feuer, bauten eine Spezial-Seilbrücke auf und stellten aus diversen Elementen einen Hindernisparcours zusammen. Dabei halfen die Kinder tatkräftig mit. Der Wald bot für die Kinder sehr viele Möglichkeiten zum Verweilen. Es wurden Waldhütten gebaut und liebevoll mit Blumen und Moos verschönert.
 

Äste wurden geschnitzt und sogar das Umwälzen eines Baumstrunkes hat einige Kinder ein Weilchen in Anspruch genommen. Es hat uns sehr mit Freude erfüllt zu sehen, wie die Kinder glücklich und zufrieden miteinander gespielt haben. Am Samstag hat Gott sehr über dem Wetter gewacht. Der Wetterbericht hatte Regen angesagt gehabt. Doch dieser blieb den ganzen Tag aus, obwohl teilweise sehr dunkle Wolken ob uns durchfegten.  Sogar die wärmende Sonne haben wir an diesem Tag des Öfteren zu Gesicht bekommen. Danke Gott!!! Leider hat das Wetter nicht das ganze Wochenende angehalten. Bereits in der Nacht haben wir gehört wie der Regen auf unsere selbst gebauten Biwaks prasselt. Doch wir sind im Grossen und Ganzen trocken geblieben. Diejenigen, die doch nass wurden, konnten sich im Haus der grosszügigen Bauernfamilie frisch und warm anziehen.
Gott war während dem ganzen Wochenende präsent. Die Kinder konnten die Geschichte von den Kundschaftern in Jericho (Josua 2) durch ein spitze Theater hautnah miterleben und haben gehört was es heisst Jesus nachzufolgen und was es mit der «roten Schnur» auf sich hat. Ich glaube auch, dass es nur durch Gott möglich war, dass wir eine so geniale und friedliche Gemeinschaft erleben durften

Rückblick SOLA 2016

Claudia Wiedmer | Weil wir an Jesus Christus glauben und davon überzeugt sind, dass was in der Bibel steht wahr ist, wurden wir verfolgt und mussten fliehen. Ein Schlepper hat uns an einen abgelegenen Ort am Waldrand gebracht, wo wir unsere Zelte aufstellen konnten. Zu unserem Erstaunen waren bereits Leute an diesem Ort. Wir konnten mit ihnen einen Deal eingehen. Dieser beinhaltete, dass wir ihnen helfen, den Platz etwas wohnlicher einzurichten, dafür verköstigen sie uns mit gutem Essen. Gesagt, getan. Gross und Klein waren mit Hammer, Nagel, Seil und Heringen beschäftigt, um den Lagerplatz «heimelig» zu gestalten und die Küche machte sich daran, für uns zu kochen. An dieser Stelle nochmals ein riesen Dankeschön und ein Lob für die genialen Kochkünste! Wir sind auch sehr dankbar für die vielen erhaltenen Spenden! Um in der Wildnis besser zu überleben, wurden auch diverse Dinge selbst hergestellt: Öko-Seife/Duschmittel, Papier zum Briefchen schreiben, Essgeschirrsäcke und Bibelhüllen. Es war richtig gemütlich.

 

In dieser Zeit lernten wir, wie wir einander brauchen, um einander zu helfen, aber auch um Gemeinschaft zu haben, sich gegenseitig zu ermutigen und einander die «Lasten zu tragen». Auch wie wir im Alltag konkret mit Gott unterwegs sein können und seine Stimme hören haben wir gelernt. Bibelverse wurden auswendig gelernt, damit sie in Zeiten ohne Bibel zu uns sprechen können.

Doch die Idylle des Lagerlebens hielt nicht lange an. Schon nach 2 Nächten auf dem Lagerplatz wurden wir mitten in der Nacht von unseren Verfolgern überrascht und überfallen. Obwohl wir uns mit aller Kraft gegen sie wehrten, entkamen sie… mitsamt all unseren Bibeln!

So mussten wir am nächsten Tag immer wieder feststellen, wie sehr uns die Bibel fehlt und wie wertvoll Gottes Wort ist. Zum Glück wurden wir auf jemanden Aufmerksam gemacht, der im Wald Bücher, wahrscheinlich Bibeln, verbrannte. Mit vereinten Kräften haben wir unsere Bibeln zurückerobert und vor dem Verbrennen gerettet. Schlussendlich sahen wir ein, dass es wichtig ist, dafür einzustehen was wir glauben und wir nicht weiter fliehen sollten. Deshalb sind wir nach 5 bewahrten Tagen wieder in die Zivilisation zurückgekehrt, wo wir mit neuer Begeisterung und Mut das Evangelium verkünden wollen.

Müde und geschafft, doch mit vielen guten Erlebnissen, genialer Gemeinschaft untereinander und mit Gott und neuen Erkenntnissen über Gott den Vater sind wir wieder zu Hause angekommen.