Jugiprogramm 2017-2

Unser aktuelles Programm findest du in der Sidebar oder hier zum Download

Rückblick Osterlager 13.-17. April 2017

Vom 13.-17. April verbrachten wir als Jugi ein Osterlager in der Kobelhöhe bei Niederuzwil. Ziel war es, das Evangelium – die Ostergeschichte – unverblümt und echt zu erleben und uns neu von dieser Radikalität anstecken zu lassen. So gingen wir am Karfreitag in den Wald und bauten nur aus Naturmaterialien zwei Kreuze – dies klang erst einfacher, als es dann wirklich war. Zwei morsche Baumstämme waren schnell gefunden, doch wie sollten wir die nun zusammenbinden? Das Einzige, was unserer Gruppe ins Auge stach, waren Brombeerranken – mit Dornen dran. So machten wir uns daran, die Brombeerranken von den Dornen zu befreien und dementsprechend sahen danach auch unsere Hände aus. Wie nahe war einem plötzlich die Dornenkrone, die Jesus getragen hatte. Und auch die Gespräche drehten sich darum, wer wohl das Kreuz von Jesus hergestellt hatte und was das für ein Mensch war?! 
Nachdem erfolgreichen Bauen von einem kleineren Kreuz und einem fast «lebensgrossen» Kreuz mussten wir die Kreuze zurück zum Lagerhaus tragen – aber nicht auf direktem Weg, sondern auf einem Umweg.
So nahm jemand das kleinere Kreuz und zu dritt oder zu viert schulterten wir das grosse Kreuz! Mir tat am nächsten Tag die Schulter noch weh vom Trage. Was für ein eindrückliches Erlebnis, was es ganz praktisch heisst, sein Kreuz auf sich zu nehmen und wie schwer es wohl für Jesus gewesen sein muss. 
Am Samstag ging es weiter mit der Erlebnispädagogik. Da Jesus am Samstag im Totenreich (Scheol, Hölle) war, gingen wir in die sogenannte «Höllgrotte» nach Baar. Nach etwas Verspätung startete die Führung mit einer sehr freundlichen und begeisterten Frau mittleren Alters. Mit der Zeit stellte sich heraus, dass sie auch gläubig war – vielleicht nicht direkt «gläubig in unserem Sinne», wie es Gregor Weber sagen würde – aber ganz klar gläubig! Was für eine Überraschung, sie in der «Höllgrotte» zu treffen. Die Menschen im Totenreich mussten sicher auch überrascht gewesen sein, als Jesus plötzlich bei ihnen auftauchte…
Die «Höllgrotte» an sich haben wir uns definitiv anders vorgestellt. Es war überhaupt nichts Negatives zu spüren, vielmehr waren wir fasziniert davon, wie Gott alles geschaffen hatte und wie wunderschön es unter der Erde war. Nach diesem ermutigenden Ausflug machten wir uns wieder auf die Heimreise und genossen die Gemeinschaft und die guten Gespräche im Auto. Am Sonntag kam endlich der Auferstehungstag. Da es regnete, blieben wir im Haus und hatten Gemeinschaft miteinander und mit Jesus. Am Abend drehte sich alles um Dankbarkeit Jesus gegenüber und wir feierten so richtig – inklusive gutem Essen, Himmelslaternen fliegen lassen, Tanzen und Spielen wie «Fünfliberklopfen» und «Tarzan ruft Jane». Schnell kam auch der Montag und somit der letzte Tag des Lagers. Nach einem ausgiebigen Frühstück putzten wir miteinander das Haus und machten uns dann auf den Weg. Weil auch da das Wetter nicht mitmachte beschlossen wir, spontan in den McDonalds zu gehen und den Nachmittag dort zu verbringen. J Ungewöhnlich, aber inspirierend. Nach einiger Zeit packten wir nämlich unsere Bibeln aus und machten zusammen Bibelstudium. Das musste ein witziger Anblick gewesen sein: eine Gruppe junger Erwachsener, müde vom Lager, mit einem McDonalds Menu und der Bibel auf dem Tisch. Wenn man die Leute um uns herum so beobachtete, gab es tatsächlich Einige, die sich zu uns herüberneigten und mit einem Ohr unauffällig zu hörten. So soll es doch sein: sich von der Liebe Gottes, die an Ostern sichtbar wurde, anstecken lassen und dann in der Öffentlichkeit seinen Glauben genauso weiterleben, wie im «geschützten» Lagerhaus. Danke Jesus für diese Möglichkeit! 
Wir schauen wirklich auf ein Osterlager zurück, welches unsere Gemeinschaft miteinander und zu Jesus gestärkt hat.

 

Jugi Programm 2016-2

Rückblick Gala Night 2016

Auch dieses Jahr gab es wieder einen Grund, sich chic anzuziehen, coole Fotos zu machen und gute Gemeinschaft zu geniessen: die Gala Night am 19. November 2016.
Es war ein genialer Abend mit super leckerem Essen, feinen Cocktails und einer tiefen Message.

Rückblick Wohnwoche 21.-28. August 2016

In dieses Jugi-Semester starteten wir direkt mit einer Wohnwoche. Was gibt es besseres, als eine Woche zusammen zu wohnen, das Zimmer mit sechs anderen zu teilen und das super leckere Essen von Yannick zu geniessen! Immer wieder ist so eine Wohnwoche ein Highlight. Dieses Jahr lag der Schwerpunkt ganz einfach auf der Gemeinschaft. Es gab kein grosses Programm oder Aktivitäten. Stattdessen wurden viel Spiele gespielt und vor allem geredet.. über den Alltag, über Herausforderungen, über lustige Situationen und über Gott. Es war wirklich toll zu sehen, wenn plötzlich alle irgendwo in Zweiergesprächen verwickelt waren und so einfach Beziehungen gepflegt werden konnten. 
Am Dienstagabend erweiterten wir unsere Altersbegrenzung etwas und feierten mit den Senioren zusammen ein Grillfest im Garten der Kapelle. Ich hatte das Privileg bereits am Nachmittag dabei sein zu können und es hat mich sehr berührt zu hören und zu sehen, wie auch die Senioren miteinander unterwegs sind, für einander beten, nachfragen wie es denjenigen geht, die nicht kommen konnten, miteinander Lieder aus dem Liederbuch sangen und sich an uns Jungen freuten. Wir danken euch von Herzen, dass ihr so hinter uns steht und mit uns vorwärts geht! 
Und auch ein grosses Dankeschön an alle Jugileute! Es ist einfach genial mit euch unterwegs zu sein, euch immer besser kennen zu lernen und mit euch einen Unterschied in dieser Welt zu machen.