Aktuelles Ameisli-Jungschi Programm 2017-2 "Am Königshof"

 

Die Jungschi ist teil der Jungschar Wil

   Die Jungschar Wil bietet ein abwechslungsreiches Freizeitangebot für Kinder 
   und Jugendliche vom grossen Kindergarten bis zur dritten Oberstufe. 
   Unser Angebot findet grundsätzlich jeden zweiten Samstagnachmittag statt 
   und wird ehrenamtlich von gut ausgebildeten Leitern durchgeführt. 
   Teil dieser Jugendarbeit sind auch diverse Lager.

 

Unser Programm wird in drei Altersgruppen durchgeführt: Ameisli (gr. Kiga – 3.Kl), Jungschi (4.Kl-6.Kl) und Teenie (7.-9.Kl). An diesen Anlässen haben die Kinder und Jugendlichen die Chance Gott und die biblischen Geschichten zu erleben. Ausserdem werden sie in ihrer Kreativität und die Liebe zur Natur und ein schonender Umgang mit ihr gefördert. Feuer machen, Erste Hilfe, Pionier- und Seiltechnik (z.B. abseilen, Seilbahn), (Gelände-)Spiele, Basteln, Natur- und Kartenkunde und Biwakieren sind ebenfalls Bestandteile unseres Angebots.

Bei uns sind alle Kinder herzlich willkommen, egal welcher Nationalität oder Religion sie angehören. Man kann einzelne Nachmittage, aber natürlich auch das volle Programm kostenlos besuchen.

Wir freuen uns auf dich!

   Als Jungschar gehören wir zum Bund Evangelischer Schweizer Jungscharen (BESJ)
   und sind der Freien evangelischen Gemeinde Wil angegliedert.

   Ausserdem gehören wir zu den Unterzeichnern 
   der Charta christlicher Kinder- und Jugendarbeit

 

Rückblick SOLA 2017 | Ehre wem Ehre gebührt

 

Claudia Wiedmer | Es ist schon wieder vorbei, worauf wir uns monatelang vorbereitet hatten: das Sommerlager 2017 mit den Jungscharen Sirnach, Bichelsee- Balterswil und Rorschach. Ehre wem Ehre gebührt! Und die Ehre gehört unserem genialen Vater im Himmel, der uns über alles liebt und der es uns möglich gemacht hat, ein Sommerlager wie dieses zu erleben. Ohne Gott wäre dieses Lager nicht das gewesen, was es war. Die Gegenwart Gottes war spür- und erlebbar. Grundlage für unser Programm war der Römerbrief, aus welchem wir Schlüsselstellen suchten, diese mit den Kindern vertieften und anschauten, was sie für unser Leben bedeuten. Passend dazu spielten wir Geländespiele (Wildschweinjagd, Siedler im grossen Stil, etc.) im Wald, bauten Rüstungen und Schmuck im Fort, übten Formationen und trainierten für die Gladiatorenkämpfe, welche wir dem Cäsar vorführten. Beispielsweise heilte eine tiefe (ca. 6mm) und stark blutende Schnittwunde bereits auf dem Weg zur Notfallstation nahezu komplett, nachdem sich das Gebetsteam versammelt hatte. Der Arzt meinte bloss noch: «Weshalb sind sie überhaupt gekommen wegen einer so kleinen Wunde?». Nur die verblutete Hose und das T-Shirt zeigten noch, dass es sich um eine grössere Verletzung gehandelt hatte. Kopf-, Rücken-, Knie- und Bauchschmerzen sowie ein brennendes Auge verschwanden nach Gebeten. Dies sind nur einige Beispiele von Wundern, welche sichtbar waren. Kinder, die Gott kaum kannten, machten sich neu auf den Weg mit ihm. Auch während den Anbetungszeiten wirkte es so, als ob einige der Teilnehmer eine sehr gute Zeit mit Gott hatten. Wir erlebten trotz einigen kleinen Verletzungen, grosse Bewahrung und Gottes Schutz, auch im geistlichen Bereich. Wir zogen täglich mit den Kindern die Waffenrüstung aus Epheser 6 an und leiteten sie an, wie sie das weiterhin zu Hause machen können. Auch über das Wetter können wir uns keineswegs beklagen, denn die meiste Zeit schien die Sonne. Regen und Gewitter kamen nur abends oder nachts auf, was unser Programm kaum einschränkte und unsere gute Laune schon gar nicht!


 

 

Rückblick Pfila 2017 | Gideon


Claudia Wiedmer
| In diesem Pfila lebten wir so richtig in der Geschichte von Gideon. Wir (die Jungschar von Wil) waren das Volk Israel. Genauer der Stamm Sebulon. Verfolgt von den Midianitern irrten wir für einige Zeit im Quartier um die Gallus 15 umher, um uns einen sicheren Platz zu suchen. Sicher vor der verwüstenden Kraft der Midianiter. 
Da fanden wir nach ca. 1h Fussmarsch hinter einer Hecke eines blauen Hauses mit einem Türmchen auf dem Dach ein einigermassen sicheres Plätzchen, wo wir dann unser Nachtlager aufschlugen.
Die Unterdrückung durch die Midianiter war zu spüren. Zum Frühstück reichte es nur noch für einen Schluck Milch und wenig Butter und Konfitüre auf dem Brötchen für Jeden. Da wir auch an diesem Platz nicht mehr sicher waren, zogen wir weiter nach Wattwil, wo wir die anderen unterdrückten Scharen/Stämme aus unserer Region trafen. Der Platz war ganz verwüstet. Nur Etwas stand noch: Unsere Götter Baal und Aschera. Diese sorgten dafür, dass wir im Trockenen unsere Zelte aufstellen konnten (Nein, natürlich sorgte unser einzige und grosse Gott im Himmel dafür, dass es trocken blieb, doch in der Geschichte verehrte das Volk Israel zu dieser Zeit nicht unseren Gott, sondern Götzen anderer Länder). Eines Tages hatte Gideon eine Begegnung mit Gott und erhielt den Auftrag die Götzen zu zerstören.
Dies tat er auch. Am frühen Morgen (05:00) war ein Hämmern und Werken zu hören und nach kurzer Zeit ein Geschrei der Israeliten. Die Neugierigen unter uns und diejenigen die sich in dem herunterprasselnden Regen aus dem warmen Schlafsack zwängen konnten, bekamen zu Gesicht, wie unsere Götzen lichterloh brannten. Was für ein Verlust für das Volk. Der Schuldige wurde verzweifelt gesucht und in Gideon gefunden. Retten konnte ihn nur das überzeugende Argument seines Vaters, dass wenn es Baal gibt, er sich selbst rächen kann.
Bald darauf hat Gideon eine neue Botschaft von Gott erhalten. Durch Gideon wolle Gott die Midianiter besiegen. Wie soll das gehen, wir waren nur Wenige und die Midianiter so Viele?!
Geplagt von Zweifeln fragte er Gott um ein Zeichen. Und auch wir erfuhren in einem spannenden und abwechslungsreichen Input, dass wir unsere Zweifel, welche uns schaden, vor Gott bringen und sie mit Wahrheiten aus der Bibel ersetzen können.
In einem actionreichen Game wurden die harten und kampfgeeigneten Krieger ausgesondert. Und so zogen wir allesamt in später Abendstunde gut trainiert und gewappnet mit Fackeln und Tontöpfen in den Kampf gegen die
Midianiter wie es in der Bibel in Richter 7,19-22 zu lesen ist.
Frei von der Unterdrückung der Midianiter und frei von der Tarnfarbe, welche wir uns am Vorabend in der kampfvorbereitenden Übungseinheit ins Gesicht geschmiert hatten, konnten wir unseren Gott mit Liedern und Gebet loben und Ihm die Ehre geben.
Mit der Gewissheit, dass Gott auch in unserem Alltag mit uns sein wird, verliessen wir unsere Freunde aus den anderen Scharen und machten uns auf den Nachhauseweg.
Glücklich, bereichert und beschützt schauen wir auf ein erfolgreiches Lager zurück und freuen uns bereits auf das Nächste.

 

 

Rückblick Ameisli- Jungschi Weekend 17.-18.09.2016

Claudia Wiedmer | Letztes Wochenende haben wir ein erlebnisreiches Weekend mit 18 Ameisli und Jungschärlern verbracht.
Die meiste Zeit steckten wir im Wald, kochten auf dem Feuer, bauten eine Spezial-Seilbrücke auf und stellten aus diversen Elementen einen Hindernisparcours zusammen. Dabei halfen die Kinder tatkräftig mit. Der Wald bot für die Kinder sehr viele Möglichkeiten zum Verweilen. Es wurden Waldhütten gebaut und liebevoll mit Blumen und Moos verschönert.

 

Äste wurden geschnitzt und sogar das Umwälzen eines Baumstrunkes hat einige Kinder ein Weilchen in Anspruch genommen. Es hat uns sehr mit Freude erfüllt zu sehen, wie die Kinder glücklich und zufrieden miteinander gespielt haben. Am Samstag hat Gott sehr über dem Wetter gewacht. Der Wetterbericht hatte Regen angesagt gehabt. Doch dieser blieb den ganzen Tag aus, obwohl teilweise sehr dunkle Wolken ob uns durchfegten.  Sogar die wärmende Sonne haben wir an diesem Tag des Öfteren zu Gesicht bekommen. Danke Gott!!! Leider hat das Wetter nicht das ganze Wochenende angehalten. Bereits in der Nacht haben wir gehört wie der Regen auf unsere selbst gebauten Biwaks prasselt. Doch wir sind im Grossen und Ganzen trocken geblieben. Diejenigen, die doch nass wurden, konnten sich im Haus der grosszügigen Bauernfamilie frisch und warm anziehen.
Gott war während dem ganzen Wochenende präsent. Die Kinder konnten die Geschichte von den Kundschaftern in Jericho (Josua 2) durch ein spitze Theater hautnah miterleben und haben gehört was es heisst Jesus nachzufolgen und was es mit der «roten Schnur» auf sich hat. Ich glaube auch, dass es nur durch Gott möglich war, dass wir eine so geniale und friedliche Gemeinschaft erleben durften